MoP Klassen-Guide: Druide (PvE – Patch 5.3.0)

Wildheit

Wildheitsdruiden sind Nahkämpfer, die in Katzengestalt ihre Gegner mit Verheerenden Combo-Angriffen und Blutungseffekten zusetzen. Durch seine Tarnfähigkeiten sind die Wildheitsdruiden auch im PvP eine gern gespielte Klassenausrichtung, aber auch in den Schlachtzügen kann der Wildheitsdruide in den richtigen Händen ordentlich austeilen.

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Bei der Klassenausrichtung Wildheit haben wir folgende Talente gewählt. Auch hier gilt es, flexibel zu bleiben und diese nur als Orientierungshilfe für seinen eigenen Build und eigene Spielweise zu nutzen. Je nach Situation sollten einzelne Talente ausgetauscht werden, wenn die Taktik es erfordert, um für jeden Boss optimal gewappnet zu sein.

Fähigkeiten: Spezialisierungen und Änderungen

Die Klassenausrichtung „Wildheit“ verfügt über folgende Spezialisierungfähigkeiten:

Allgemeine Änderungen

Zauber- und Heilfähigkeiten, welche sich ihr Ziel automatisch suchen folgen dabei ab sofort einheitlichen Regeln. Dabei wird das Ziel mit der geringsten prozentualen Gesundheit stets bevorzugt behandelt. Spieler haben außerdem eine höhere Priorität als Begleiter oder Diener.

Naturgewalt (Gleichgewicht und Wiederherstellung) wirkt ihre Zauber jetzt ohne Pause zwischen den einzelnen Zaubern.

Klassenspezifische Änderungen

Die Manakosten von “Mal der Wildnis” wurden von 10 auf 5 Prozent verringert.

Symbiose”: Die Abklingzeit von “Einschüchterndes Gebrüll” wurde von 60 auf 90 Sekunden erhöht.

Gelassenheit” wirkt sich jetzt auf 12 Schlachtzugsmitglieder, statt auf 5, wenn der Zauber in einer 25-Spieler-Instanz gewirkt wird. Diese Änderung wirkt sich auch auf Spieler aus, die die “Symbiose”-Version von “Gelassenheit” verwenden.

Wildes Brüllen” erhöht jetzt den verursachten körperlichen Schaden um 40 Prozent (vorher 30 Prozent).

Allgemeine Tipps und Rotation

Sollte niemand anderes in der Gruppe eine Rüstungsschwächung auf den Gegner setzen, so kann der Wildheitsdruide diese Aufgabe übernehmen, indem er alle 30 Sekunden Feenfeuer auf das Ziel zaubert.

Prioritätenliste für ein Ziel

Beim Wildheitsdruiden geht es im Kampf in erster Linie darum, die vorhandene Energie und die Kombopunkte bestmöglich zu verwenden. So werden die Kombopunkte durch die Fähigkeiten Schreddern (hinter dem Ziel) oder Zerfleischen (wenn man keine Möglichkeit hat, sich hinter dem Ziel zu positionieren) zuerst aufgebaut, um diese dann für die Finishing Moves einzusetzen. Durch die Fähigkeit Krallenhieb wird der bestehende Blutungseffekt 3 Sekunden vor dem Ablauf erneuert.

Aufbau der Kombopunkte

  1. Schreddern oder Zerfleischen (je nach Position)
  2. Krallenhieb (um Blutungseffekte 3 Sekunden vor dem Ablauf zu erneuern)

Kombopunkte Abbau (Finishing Moves)

  1. Wildes Brüllen (Särkungszauber nach Möglichkeit mit 5 Kombopunkten aktiv halten)
  2. Zerfetzen (Mit 5 Kombopunkten aktiv halten. Wird durch Wilder Biss erneuert, sobald sich der Gegner unter 25 Prozent Lebensenergie befindet)
  3. Wilder Biss (nach Möglichkeit mit 5 Kombopunkten und 50 Energie einsetzen, um Zerfetzen zu erneuern, wenn sich der Gegner unter 25 Prozent Lebensenergie befindet)

Je mehr Kombopunkte man zum Erneuern seiner Schaden-über-Zeit-Effekte benutzt, desto länger ist die Dauer, die den bestehenden Effekten zugeschrieben wird. Deshalb sollte man, wenn möglich, stets mit 5 Kombopunkten erneuern, um mehr Ruhe in die eigene Rotation zu bringen. Die Glyphe „Wildes Brüllen“ leistet hier gute Dienste, da sie dem Wildheitsdruiden den Einsatz von Wildes Brüllen auch ohne Kombopunkte ermöglicht, was in 12 Sekunden Dauer resultiert. Zerfetzen sollte ebenfalls stets aufrecht erhalten und mit 5 Kombopunkten erneuert werden.

Sobald der Gegner unter 25 Prozent Lebensenergie fällt, sollte Wilder Biss mit 5 Kombopunkten und 50 Prozent Energie eingesetzt werden. Dadurch wird nicht nur der Effekt Zerfetzen aufgefrischt, sondern auch der Schaden von Wilder Biss dank 5 Kombopunkten und der besagten Energiemenge erhöht. Durch kritische Treffer seiner Aufbau-Fähigkeiten generiert der Wildheitsdruide gleich zwei Kombopunkte auf einmal. Daher sollte man stets ein Auge auf die Komboanzeige haben und die Punkte rechtzeitig einsetzen, um diese nicht sinnlos zu verschenken.

Prioritätenliste für mehrere Ziele

Beim Kampf mit 2 Gegnern kann weiterhin die Einzelziel-Rotation verwendet werden, während man auf dem zweiten Ziel den Krallenhieb aktiv hält.

Bei mehr als 2 Zielen hält man den Blutungseffekt von Hauen aktiv und setzt Prankenhieb ein, so oft es die Abklingzeit erlaubt. Die Kombopunkte werden in Wildes Gebrüll und Zerfetzen investiert.

Tipps

Tigerfuror sollte stets auf Abklingzeit gehalten und immer dann aktiviert werden, wenn man nicht mehr als 35 Energie besitzt, um keine Energieressourcen zu verschwenden und den Schaden für 6 Sekunden um 15 Prozent zu erhöhen. Sofern die Abklingzeiten es erlauben, sollte Tigerfuror in Verbindung mit Tränken, schadenssteigernden Fähigkeiten und Schmuckstücken eingesetzt werden, um den Schaden weiter in die Höhe zu treiben.

Sofern möglich, sollten die beiden Effekte Krallenhieb und Zerfetzen immer unmittelbar nach der Aktivierung von Tigerfuror erneuert werden, da die Blutungseffekte von der Schadenssteigerung profitieren. Ist Tigerfuror noch nicht wieder verfügbar, sollte man die Effekte trotzdem erneuern, um keinen Schadensverlust hinnehmen zu müssen.

Auch Berserker sollte nach Möglichkeit kurz nach der Aktivierung von Tigerfuror eingesetzt werden.

Wache der Natur sollte auf Abklingzeit gehalten und sofern möglich, mit anderen schadenssteigernden Fähigkeiten kombiniert werden.

» Weiter zu Teil 6

Kommentare zu "MoP Klassen-Guide: Druide (PvE – Patch 5.3.0)"

GobbiKobold, am 06.12.2012 um 16:56 Uhr:
Profilbild von GobbiKobold

sehr zu empfehlen ist das Addon "Claw" (für Tank und Katze), was einen die Rotation anzeigt.
Da durch lernt man sehr schnell die Rotation auswendig. :)

Und für Heiler kann ich nur "HealBot" oder "VuhDo" empfehlen.

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